Tnd suppenwoche ohne rezept kochen

Kennt ihr diese Tage? Draußen ist es ungemütlich, der Hunger knurrt, aber man hat keine Lust, Gramm für Gramm abzuwiegen. Heute lassen wir die Waage im Schrank und kochen nach Gefühl. Ein klassischer „Alles-muss-rein-Eintopf“, der von innen wärmt und so richtig schön ehrlich schmeckt.

Das Prinzip: Was der Kühlschrank hergibt

Heute wandern bei mir Porree, Möhren, Kohl und Kartoffeln in den Topf. Die perfekte Mischung aus Süße (Möhren), Struktur (Kohl) und Sämigkeit (Kartoffeln).

So geht’s: Schritt für Schritt zum Glück

  1. Das Aroma-Fundament: Zuerst schnappen wir uns die Zwiebeln und die Wurststücke (Mettenden, Wiener oder was ihr gerade da habt). Ab damit in den Topf und ordentlich anbraten! Das gibt diese herrlichen Röstaromen, die eine gute Suppe von einer faden Brühe unterscheiden.
  2. Ab ins Bad: In der Zwischenzeit schneiden wir das Gemüse in mundgerechte Stücke. Sobald Zwiebeln und Wurst Farbe haben, nehmen wir sie kurz raus (oder lassen sie drin, wenn man es rustikal mag) und geben das restliche Gemüse in den Topf. Mit Wasser oder Brühe aufgießen, bis alles gut bedeckt ist.
  3. Geduld wird belohnt: Jetzt heißt es: Deckel drauf und schön köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich ist, kommen die gebratenen Wurst- und Zwiebelstücke wieder dazu.
  4. Der Geheimtrick für die Konsistenz: Wer es gern etwas sämiger mag, greift jetzt zu einer fein geriebenen rohen Kartoffel. Einfach in die kochende Suppe rühren – die Stärke bindet alles perfekt ab, ganz ohne Mehlpampe.
  5. Würzen mit Charakter: Salz und Pfeffer sind Ehrensache, aber der wahre Star heute ist der Majoran. Und davon bitte reichlich! Das gibt der Suppe diesen typisch deftigen Hausmannskost-Vibe.

Das besondere Extra: Das Ei-Topping 🥚

Während die Suppe vor sich hin zieht, kochen wir uns ein paar Eier hart. Klingt im ersten Moment ungewöhnlich? Probiert es aus! Ein halbiertes Ei als Topping direkt auf dem Teller sieht nicht nur super aus, sondern schmeckt in Kombination mit der würzigen Suppe einfach phänomenal.

Mein Tipp: Lasst den Eintopf nach dem Kochen noch eine halbe Stunde bei ausgeschalteter Herdplatte ziehen. Suppen sind wie gute Geschichten – sie werden besser, wenn man ihnen Zeit gibt.