Das Restaurnat Krajana steht vorwiegend für slawische Küche. Also vom Baltikum bis zum Mittelmeer. Auf der Speisekarte findet man typische Dinge wie Borschtsch, Wareniki, Ajvar, Cevapcici und Gulasch. Wer etwas richtig Ausgefallenes haben will, muss vorbestellen. Das sind die Gerichte Karpatenspieß und Karpatenschnitzel, als extra große Portionen mit Fleisch welches über 24 Stunden eingelegt wird in verschiedenen speziellen Marinaden. Zu diesen Gerichten gibt es die eigens entwickelte Original Slivovice Sauce, die aus über 20 Zutaten besteht und einem ordentlichen Schuss Slivovice GOLD.
Die süßes Verführung: Kweis, Eis mit Kwas
Beim Nachtisch kann man das hausgemachte Brusinky Preiselbeer-Eis oder das Karpateneis mit drei Schichten wählen, was ein wenig an Pückler Eis erinnert. Die rote Schicht ist Brombeer-Rote Bete mit Chili, die mittlere Schicht ist Kweis, ein Eis mit Kwas, dem russischen Brotgärgetränk. Die obere Schicht ist mit Kokos. Auch das Kweis wurde speziell entwickelt, da man eine Alternative zum „langweiligen“ Schokoeis suchte.
Kassler und Lendenfilet als klassische Dauerbrenner
Als Klassiker gibt es Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelstampf oder gegrillte Lendenfilet mit Pilzrahm. Für den kleinen oder schnellen Hunger gibt es einen alten Kneipenklassiker, die Stille Sibylle. Ein kalter Snack mit Brot, Fisch, Ei und Gurke, der in Berlin genauso gut ankommt wie in Warschau, Bukarest oder Belgrad.Alles wird im Haus frisch gekocht nach eigenen Rezepturen. Das Gewürzregal erinnert ein wenig an einen orientalischen Basar. Man findet alles was in der klassischen deutschen Küche „verboten“ ist, Kreuzkümmel, Sumak, Curry, Korriander, Zimt, Schwarzkümmel. Salz und Pfeffer sind reine „Routinezutaten“, echter Geschmack kommt durch intensive Gewürze. Jedenfalls sieht man das im Krajana so.

